Monthly Archives: September 2021

World Bank Staff Boosted China and Saudi Arabia Rankings

The FT (and many other outlets) summarize a report by law firm WilmerHale which was commissioned by the World Bank:

… in the 2018 edition of Doing Business, China’s overall ranking had been artificially held at 78 — the same as in the previous year — as a result of late changes that elevated its position from 85. The report alleges that Georgieva led efforts to improve China’s ranking at a time when she was “engrossed” in a campaign to secure a capital increase for the World Bank.

… during the preparation of Doing Business 2018, high-ranking Chinese government officials “repeatedly expressed their concerns” to then World Bank president Jim Yong Kim and other senior bank managers

… attempts were made in the days before publication of Doing Business 2018 to raise China’s ranking from 85, such as incorporating data for Hong Kong into its scores. When these efforts failed … the report alleged, Georgieva “became directly involved”. … three indicators of business conditions — starting a business, legal rights-getting credit and paying taxes — were modified …

In a statement issued by the IMF, Georgieva disagrees “fundamentally with the findings and interpretations of Investigation of Data Irregularities as it relates to my role in the World Bank’s Doing Business report of 2018.”

The WilmerHale report also alleges irregularities in the Doing Business 2020 report as far as Saudi Arabia is concerned.

Doves and Hawks at the ECB

In the FAZ, Christian Siedenbiedel discusses a ZEW study on the positions of ECB board members and how they relate to national debt levels.

Es gibt klare Fraktionen von „Falken“ und „Tauben“ im Rat, und es gibt eine gewisse Korrelation zur Höhe der Staatsschulden im jeweiligen Heimatland des Ratsmitglieds. Als „Tauben“ wurden nach der Daten-Auswertung die Ratsmitglieder Ignazio Visco (Italien), Pablo Hernández de Cos (Spanien), François Villeroy de Galhau (Frankreich), Giannis Stournaras (Griechenland und Mario Centeno (Portugal) eingestuft. Auf der anderen Seite bestehe die klare „Falken“-Fraktion aus Jens Weidmann (Deutschland), Robert Holzmann (Österreich), Klaas Knot (Niederlande), Pierre Wunsch (Belgien) und Martins Kazaks (Lettland).

Die Klassifizierung der EZB-Direktoriumsmitglieder, die ebenfalls dem Rat angehören, zeige ein gemischteres Muster, heißt es in der Studie. So vertrat beispielsweise Isabel Schnabel (Deutschland) eine gemäßigtere Position als ihr deutscher Kollege im Gremium, Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Das umgekehrte Muster gelte für Spanien, wo der Vizepräsident Luis de Guindos gemäßigter sei als sein eher „taubenhaft“ eingestellter Kollege, der Notenbankchef Hernandez de Cos. EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird in der Studie als „Taube“ eingestuft, da sie sich auf die Fortführung des PEPP konzentriere und alle Arten von Debatten über einen vorzeitigen Ausstieg, die von der Falkenfraktion kämen, strikt ablehne. „Obwohl für sechs Ratsmitglieder nur unzureichende Daten zur Verfügung standen, deutet unsere Kategorisierung darauf hin, dass es im EZB-Rat eine Mehrheit von Tauben gibt“, heißt es in der Studie. …

Die Taubenfraktion im Rat kommt auf eine durchschnittliche Schuldenquote in ihren Heimatländern von 133 Prozent, fast dem Doppelten der Falkenfraktion mit 71 Prozent. Den Zusammenhang haben die Wissenschaftler dann noch statistisch abgesichert. „Unser Ergebnis zeigt eine klare Korrelation zwischen heimischer Staatsverschuldung und Positionierung“, sagt Studienautor Friedrich Heinemann.

Income Tax Burdens in Switzerland

In the NZZ, Hansueli Schöchli summarizes recent evidence.

Wer in der Schweiz im Jahr 2017 wie viel Einkommenssteuer bezahlte

Anteil Steuerpflichtige (in Prozent) Anzahl Steuerpflichtige Minimales Reineinkommen in Fr. Durchschnittliche Steuerbelastung (in %) Anteil der Einkommenssteuer Bund/Kanton/Gemeinde (in %)
0,01 515 4 548 020 43,8 4,82
0,1 5 150 1 109 760 37,3 9,89
1 51 498 331 731 34,4 24,04
5 257 489 152 799 28,1 42,55
10 514 978 111 403 24,6 53,03
25 1 287 444 73 769 20,7 74,13
50 2 574 888 49 989 18 90,24

… Hinzu kommen noch die Abgaben auf hohen Löhnen für AHV/IV/EO sowie für die Arbeitslosenversicherung. In der AHV sind Abgaben auf Löhnen über rund 86 000 Fr. nicht mehr rentenbildend und deshalb faktisch Steuern. Bei der Arbeitslosenversicherung gilt dies für Abgaben auf Löhnen über 148 200 Fr. Für hohe Löhne bedeutet all dies noch eine steuerliche Zusatzbelastung von total 11 bis 12%.